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E-Drums eine geniale Möglichkeit für einen klasse Auftritt!

E-Drums oder alles rund um das elektronische Schlagzeug. Dabei stellt sich zuerst die Frage A oder E? Nein, wir wollen keinen Vokal kaufen. Es geht um etwas ganz Anderes. Wir plaudern mal aus dem Nähkästchen und sind gespannt, wer sich entdecken kann. Ein immer wieder auftretender Fall ereignet sich auf Bühnen und im Proberaum.

„Spiel leiser“, schreit der Gitarrist. „Noch leiser?“ ertönt ärgerlich die Stimme des Trommlers. Wir kennen das. Aber wer hat denn jetzt nun Recht? Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass keiner Recht bekommt und man vielleicht versucht etwas kompromissbereit zu sein. Der Trommler könnte beispielsweise anstatt mit seinen Drumsticks auch mal mit Rods spielen. Man darf nur eines nicht vergessen und das ist das, was Gitarristen ungern verstehen. Bei manchen Grooves oder Techniken ist es einfach nicht wirklich umsetzbar mit einer Alternative zu spielen. Warum das so ist, kann man Gitarristen ganz einfach erklären: Er soll sein Solo mal nicht mit seinem gewohnten, harten Plektrum spielen, sondern ein Weiches verwenden. Unterm Strich ist es das Gleiche in Grün. 

Mitmusikern wäre es oft das Liebste, wenn im Proberaum, oder sogar auf der Bühne ein elektronisches Schlagzeug stehen würde. Zum einen wäre man nach der Probe nicht taub, das Publikum beschwert sich nicht über zu laute Musik und man könnte auch mal nach 22 Uhr proben, da die Nachbarn nichts davon mitbekämen. In vielen Bereichen ist es definitiv eine sehr attraktive Lösung. Ob es um die Vielfalt des Sounds geht, die Anpassungsfähigkeit im Band-Kontext, die kompakte Bauweise oder schlicht und ergreifend die Lautstärke an sich. Was spricht denn eigentlich dagegen? 

Sind E-Drums die richtige Lösung?

Vielleicht ist das Ego des Trommlers nicht damit einverstanden. Aber in erster Linie ist es abhängig davon, was man spielt. Je komplexer die Musik wird und je handgemachter die Musik ist, desto schwieriger ist es, Akzente, Phrasierungen und rhythmus-typische Feinheiten herauszukitzeln. Zudem ist es natürlich auch eine Frage des eigenen Anspruchs. Habe ich ein hochwertiges Akustik-Set? Weiß ich, wie man das Schlagzeug richtig stimmt, oder habe ich eine Vorstellung, wie es klingen soll? Habe ich überhaupt Interesse daran, mich damit auseinanderzusetzen? Will ich mir für den Live-Auftritt Mikrofone und Kabel kaufen und den Aufwand betreiben? Sollte hier ein Aspekt dabei sein, den man mit „nein“ beantworten möchte, wäre man der Kandidat für E-Drums.

Die Vorteile von E-Drums

Wer in Tanzbands, oder Partybands spielt erhält durch ein elektronisches Schlagzeug durchaus einige interessante Vorteile. Allein die Vielfalt an Sounds bietet die Möglichkeit, einen Ballermann-Hit genauso authentisch klingen zu lassen, wie einen Schlager von Wolfgang Petry oder den Flippers. Ob das jetzt die Lieblingsrichtung eines Schlagzeugers ist, sei mal dahin gestellt, aber rein musikalisch ist man mit einem E-Drum definitiv flexibler. Grundvoraussetzung ist selbstverständlich, dass man sich mit dem „Computer“ auseinandersetzt und man sich seine Sounds selbst „bastelt“. Ähnlich wie ein Keyboarder einer Band.

Gut, man kann auch das E-Drum mit wenig Aufwand nutzen, indem man sich ein Kit zusammenstellt, welches wie ein akustisches Set klingt und nur mit diesem arbeiten. Hier liegt dann das Augenmerk auf der Anpassungsmöglichkeit der Lautstärke, dem kompakten Aufbau und dem komfortablen Transport. Denn die kann dann aufs Minimalste heruntergefahren werden.

Ob man nun eher auf Roland Sounds und Bespielbarkeit steht, oder auf die Instrumente von Yamaha ist reine Geschmackssache. Wer testet, der findet es heraus. Qualitativ wird sich hier nichts genommen.

Nun zum Auftritt von E-Drums

Wer sich mit der Optik eines E-Drums nicht identifizieren kann, oder sich das Bühnenbild ohne richtige Schlagzeug-Kessel nicht vorstellen will, hat die Option ein akustisches Set so umzubauen, dass daraus ein E-Drum entsteht. Hierzu benötigt man neben dem akustischen Set zum einen einen E-Drum Computer (Modul), welches mit dem des E-Drums indentisch ist. Dazu stattet man das Set mit sogenannten Gewebefellen aus. Diese sind wie bei Roland E-Drums auf einem Kunststoffgewebe gefertigt. Sehr ähnliches Spielverhalten wie ein echtes Fell, aber kein Sound. Nun fehlt nur noch die Übertragung des Schlags auf das Modul. Hierfür gibt es Trigger. Diese nehmen die Schwingung auf und übertragen Sie via Kabel an den Computer. Das Gleiche passiert übrigens bei reinen E-Drum Sets.

Ein entscheidendes Element - die Becken

Bei den Becken wird es etwas komplizierter. Diese lassen sich nicht umbauen.

Somit kann man diese entweder gegen Cymbal-Pads eines E-Drums tauschen, was wieder optisch Geschmacksache ist, oder eine der Erfindungen von Pearl oder Zildjian nutzen. Diese beiden Hersteller bieten Becken an, welche wie ein Sieb gefertigt und durchlöchert sind und somit rein akustisch fast nichts wiedergeben. An der Unterseite ist ein empfindliches Mikrofon angebracht, welches wiederrum mit einem Modul verbunden ist. So erhält man einen sehr authentischen Becken-Sound mit allen Variationen.

Selbstverständlich kann man auch bei den echten Becken bleiben, wenn das Problem in erster Linie die Lautstärke der Snare ist. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Wenn das Lautstärken-Verhältnis von Set und Becken nicht zusammenpasst kann es beim Publikum schlechter klingen, als wenn es etwas zu laut ist. Hinzu kommt, dass wenn man als Musiker mit In-Ear Monitoring arbeitet, ist man fast gezwungen, die Becken zu mikrofonieren, um im Ohr einen ausgeglichenen Sound aller Komponenten zu bekommen. Es sei denn, man arbeitet mit einem Monitor-Wedge, dann klappt es schon. Aber hier stellt sich wieder die Frage, ob die Lautstärke aus der Monitor-Box deutlich leiser ist als ein akustisches Set.

Die richtige Mischung macht´s 

Wer sich von seinem akustischen Set nicht trennen will, oder sich mit einem E-Drum nicht wohlfühlt, hat aber trotzdem die Möglichkeit einige Features des elektronischen Schlagzeugs zu nutzen.

Das Thema Party-Hits. In vielen Songs der 80er bis heute, welche gerne gespielt werden, sind elektronische Sounds vorhanden. Sei es eine Techno-Bassdrum, oder ein Clap auf der Snare oder sonstige Effekte. 

Hierfür gibt es mehrere Optionen den akustischen und elektrischen Sound zu mixen.

Entweder, wie schon oben erwähnt, nimmt man ein E-Drum Modul und Trigger, bringt diese an Bass-Drum oder Snare an und kombiniert so das Mikrofon mit der Elektronik. Oder man besorgt sich ein Sampling-Pad beziehungsweise ein Multipad. Diese haben zum einen eigene Schlagflächen, welche beliebig mit Sounds, Effekten und Samples belegt werden können, oder auch Trigger angeschlossen werden. Somit hat man eine „all-in-one“ Lösung.

Lieber noch mehr Flexibilität?

Wer auf der Suche nach etwas Sound-Unterstützung ist und den Sound seines Akustik-Sets etwas flexibler gestalten möchte, findet bei Yamaha ein ganz neues, innovatives Gerät. Die neueste Errungenschaft heißt „EAD-10“. „Electro-Acoustic-Drum“. Mikrofonie und E-Drum in einem. 

Es wird ganz simple, wie ein normaler Bass-Drum-Trigger mit einer Feststellschraube am Spannring montiert. Der Trigger drückt gegen das Schlagfell und liefert somit ein Signal an das Modul. Im oberen Teil des Triggers sind zwei Kondensator-Mikrofone eingebaut, welche das gesamte Set aufnehmen. Faszinierend dabei ist, dass alle Komponenten in etwa gleich laut aufgenommen werden, obwohl sie unterschiedlich weit vom Mikrofon entfernt sind. 

Jetzt kommt der Clou: Das gesamte Set wird über diese beiden Mikrofone abgenommen. Zusätzlich wird ein getriggertes Bass-Drum Signal geliefert. Lautstärke des Triggers und des Mikrofons können unabhängig voneinander geregelt werden. Außerdem verfügt das mitgelieferte Modul über unzählige Effekte, welche man sich nach eigenem Gusto und Intensität jeweils dazumischen kann. Dazu noch ein extra regelbarer Knopf für Hall und fertig ist eine geniale Lösung.

Electronic Drums - vielseitig und variabel

Es ist zwar nicht ganz so umfangreich wie ein E-Drum Modul, aber durch die Mischung des akustischen und elektrischen Signals klingt es nicht so steril und künstlich. Ob man nach 80er Pop oder 70er Rock klingen will, kein Problem. Genauso die Techno/Disco Sounds. Gigantisch umgesetzt. 

Wer sich seine Sets aus Hall, Effekt, Mikro und Trigger selbstzusammenstellen möchte, kann das jederzeit tun und die Einstellungen auf einem User-Platz abspeichern. Ein erstaunliches, faszinierendes Ergebnis. Jede Einstellung kann auf einem User-Platz gespeichert werden. Oder man nutzt eine der vielen voreingestellten Presets.

Wir sind euer Partner für Drums in der Oberpfalz. Akustisch sowie elektrisch. Kommt vorbei und lasst euch von unserem Schlagzeug-Spezialisten Basti unverbindlich beraten. Ach ja, wir sind auch Sonor SQ2 Dealer. Für alle, die das besondere Akustik-Set suchen. Unbegrenzte Möglichkeiten in Sound und Optik. Höchstes Niveau – Made in Germany.

@Bastian Konik