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Was Sie schon immer über die Varianten des E-Bass wissen wollten

Der E-Bass (oder „Bassgitarre“) verschwindet oft hinter der E-Gitarre in der zweiten Reihe. Denn er hat nie die Popularität und Aura seines sechssaitigen Pendants erlangt. Doch völlig zu unrecht! Wer sich etwas mit der Materie und der Geschichte des Basses beschäftigt, weiß um dessen Besonderheit. Mit kaum einem anderen Instrument kann man Rhythmus und Melodie so spielerisch und fließend verbinden.

Darum stellen wir euch heute die bekanntesten E-Bass Varianten vor. Außerdem geben wir euch Tipps für die Wahl des richtigen Equipments für den Einstieg.

Meilensteine der stillen Basser, die tief sind

Der Precision Bass macht den Anfang

Der Fender Precision Bass („Preci“) war Anfang der 1950er Jahre die erste bekannte Bassgitarre. Bei diesem Modell steht vor allem eines im Fokus: Minimalismus. Dabei wird für den Korpus Esche (später Erle) verwendet und der Hals besteht aus Ahorn (teilweise mir Palisandergriffbrett).

Ein Tonabnehmer in Form eines Splitcoils, ein Tonregeler und ein Lautstärkeregler – mehr braucht es nicht. Den „Preci“-Bass findet man in fast allen Genres wieder: Country, Blues, Pop/Rock und vielen weiteren.

Gespielt u.a. von: Mike Dirnt (Greenday), Gerry McAvoy (Rory Gallagher) und Steve Harris (Iron Maiden)

Gefolgt vom Jazz Bass

Anschließend, knapp 10 Jahre nach dem Precision Bass, brachte Fender den nächsten Klassiker heraus. Hierbei handelt es sich um den Fender Jazz Bass. Er sollte damals eine Art Luxusversion des Precision Basses darstellen und verfügt über zwei Singlecoils, vier Regler für Ton/Lautstärke (später nur drei), einen schmaleren Hals und einen für die damalige Zeit futuristischen, asymmetrischen Korpus. Durch diese Features ist der Jazz Bass flexibler und “bequemer“ als der Preci. Dank seines klaren, definierten Klangs wird er von vielen Jazz und Funk-Musikern geschätzt. Auch für’s Slapping ist er gut geeignet.

Gespielt u.a. von: Jaco Pastorius, Flea (Red Hot Chili Peppers) und Marcus Miller

Violin Bass

Wer die Bezeichnung Violin Bass hört, denkt unweigerlich an dessen berühmtesten Spieler Paul McCartney. Dessen Markenzeichen ist sein Höfner 500/I Violin Bass. Der erste Violin Bass stammte jedoch 1953 von Gibson, welche jedoch lange nicht so berühmt wie seine deutsche Kopie von Höfner wurde. Violin Bässe sind in der Regel innen hohl oder mit Hohlkammern versehen, was sie angenehm leicht macht. Zudem ist die Mensur kürzer als bei den beiden Fender Modellen, wodurch in Kombination mit den aufgespannten Flatwound-Saiten sein markanter, warmer Ton entsteht. Perfekt für 50er bis 60er Jahre Musik. Für Hardrock, Metal oder Slapping ist er weniger geeignet.

Music Man StingRay

Nachdem Leo Fender seine Firma an CBS verkauft hat, sorgte er mit seiner neuen Firma Music Man auch schon für den nächsten Bass Klassiker. Der StingRay etablierte die aktive Elektronik bei E-Bässen. Aktiv bedeutet, dass ein Bass über einen integrierten Vorverstärker verfügt, welcher meist mit einer 9V-Block-Baterie betrieben wird. Durch die aktive Lautstärke- und Klangregelung werden die klanglichen Optionen des Basses erweitert.

Folglich macht diese Eigenschaft den StingRay, obwohl er nur einen Tonabnehmer hat, enorm vielseitig und somit für alle Genres brauchbar.

Gespielt u.a. von: John Deacon (Queen), Tony Levin, und Tim Commerford (Rage Against the Machine) 

E- Bass und Bässer – mit welchem Equipment fange ich an?

Ähnlich wie bei unserem E-Gitarren Artikel, ist es für den Anfang wichtig ein Instrument zu spielen, welches möglichst flexibel und gut in der Handhabung ist. Zudem sollte es verschiedene Eigenschaften der oben aufgeführten „Meilensteine“ vereinen.

Hierzu einige günstige Empfehlungen.

  • Sterling SUB Ray 4 White
  • Yamaha TRBX 304
  • Squier Vintage Modified Jazz Bass

Ebenso wichtig für den guten Ton ist auch der passende Verstärker. Aber grundsätzlich sollte er leistungstechnisch lieber etwas höher gewählt werden. Im Vergleich zur E-Gitarre bedarf es, bedingt durch tiefere Frequenzen, beim Bass mehr Leistung. Deswegen ist es durchaus nicht unüblich, wenn in einer Band der Gitarrist einen 20-Watt Verstärker spielt, während der Bassist mit einem 300-Watt Aggregat daherkommt.

Folgende Amps sind für Beginner geeignet:

  • Fender Rumble 40
  • Roland Cube CB 20 XL Bass
  • Markbass Minimark 802 

 

Zudem empfehlen wir für den erfolgreichen Einstieg folgendes Zubehör:

  • Rockbag E-Bass Gigbag
  • Korg CA-2 Stimmgerät
  • Klotz Pro Artist Kabel
  • Hercules Ständer
  • Umhängegurt
  • Das Bass Handbuch von Adrian Ashton

Soviel zum heutigen Thema. Doch nehmt euch einfach etwas Zeit und kommt bei uns vorbei. Denn wir beraten euch gerne und finden zusammen mit euch das richtige Instrument.

(Autor: Ruben Zimmermann)

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